The ITEF is discussing to charter a working goup about MMO/Virtual World Interchange. The WG shall be called MMOX in the Applications area.
"The objective of the MMOX working group is to provide an application-layer wire protocol for Virtual Worlds to a) enable interoperability between applications, b) provide for access and exchange with other systems on the internet such as web services, e-mail and other information storage systems, c) allow network layers to recognize VW traffic and make routing decisions based on its characteristics."
The effort ist very Second Life centric. It is driven by people from Linden Lab, IBM and OpenSim. In other words, they have the Second Life glasses and try to standardize Lindens protocols and formats or something very similar.
Our approach to virtual worlds comes from a different direction. We build a web of virtual worlds based on chat protocols and small extensions. This is much leaner than the legacy laden protocols of existing 3d virtual worlds. I doubt that the RFCs would be fun to read, because the specs will be huge. It might be worth to look at a VW-interoperation protocol from the "lean" perspective.
We get a feeling for the essentials of a virtual world, if we use a chat room as communication channel for a region domain and then extend it to create a world. We should start with a small base and add features rather than starting at complex systems and protocols to find a common denominator.
But the current effort is so Second Life oriented, that I doubt they accept any other approach. I am a bit afraid, that the sheer man power of IBM at the IETF will bring us a very un-IETF-like standard for virtual worlds interoperability.
According to the frst charter proposal the WG will standardize LLSD, OGP Base, OGP Virtual World Primitive Object Formatt, OGP Authentication, OGP Teleport. The WG should be called OGP, not MMOX. I remember the IMPP WG where several early instant message companies tried to get "their" protocol standardized under the name of a general IM and Presence protocol. Long discussions were ended by re-chartering the WG to only define requirements. Later there where 2 WGs with appropriate names, which defined real protocols: SIMPLE and XMPP. That's probably a good idea also in this case.
We have many strong VW protocols and one of them tries to get the standards approval under the very general label MMOX. MMOX should create just a requirements RFC and then there will be time for real protocols. Interoperability is not really limited by the lack of standards. Currently it's the lack of interest. Until there is real interest from more than one virtual world community, there is really no need to hurry. If the SecondLife/OpenSim community wants to be interoperable with themselves, then they should just do. A MMOX requirements WG would give the time to find out if there is interest from others like Everquest, WoW, There, EVE Online, Runescape, Google Earth (?), etc.
_happy_chartering()
23. Februar 2009
IETF MMOX WG
Labels: IETF, MMOG, Second Life
19. Februar 2009
Video on Demand is Doomed
Manche sagen Video on Demand ist die Zukunft. Blu-ray kommt zu spät, weil die DSL Bandbreiten so schnell zulegen, dass man alles runterladen kann was man will. Aber, was will man eigentlich?
Ich hab 50 Filme auf Platte dank SaveTV. Ich downloade ständig Filme. Manchmal wird was angeschaut. Aber gestern trotzdem wieder im Fernsehen rumgezappt. Wenn ich was aussuchen muss habe ich echt ein Problem. Schon bei einer Auwahl von 50 fällts mir schwer. Das erinnert mich an die Videothek früher. Tausende von Filmen und man steht lange davor bis man was tolles gefunden hat. Es muss ja auch immer was besonders tolles sein. Die Qual der Wahl.
Ich kann stundenlang Fernsehen zappen bevor ich auf dem Rechner 3 Klicks mache, um einen gespeicherten Film zu starten. Reine Faulheit. Lieber lasse ich mir was vorsetzen. Gut, ich hab die Ausrede, dass ich tagsüber so viel produziere, dass ich mich abends auch mal hängen lassen kann. Aber ich weiss echt nicht, was ich mit einer Online-Video-On-Demand-Videothek anfangen soll.
Der Mensch (ich) ist zu faul für VoD. Entscheiden tue ich 10 h am Tag. Am Abend will ich konsumieren und nicht denken, nichts entscheiden. Fernsehen und berieseln lassen ist toll. Ich will was vorgesetzt bekommen. Sendet mir einfach ein gutes Programm. Ich nehme was kommt. Das ist viel leichter als aussuchen müssen. Es muss einfach nur das Richtige kommen. Pech für maxdome.
_happy_zapping()
Labels: Video on Demand
6. Februar 2009
Metaprognose

Prognostiziertes Wirtschaftswachstum aufgetragen gegen Prognosedatum. Quelle: ifo, IWF, HWWI, EU-Kommission, DIW, IfW, RWI, OECD.
Wo also geht die Reise hin? Welches Negativwachstum bekommen wir nächstes Jahr? Das ist natürlich genau die Preisfrage und daran versuchen sich viele gute Leute. Das kann ich nicht besser beantworten. Aber vielleicht kann man diesen vereinten Sachverstand nutzen.
Man könnte eine Metaprognose versuchen. Statt die Entwicklung der Wirtschaft aus Wirtschaftsdaten vorherzusagen, versucht man die Entwicklung der Prognosen aus Prognosedaten abzulesen.
Ein Jahr im Vorraus ist die Datenlage offensichtlich ziemlich vage. Aber Ende 2008 können Wirtschaftsinstitute schon aus Q4 auf 2009 extrapolieren. Im Lauf des Jahres 2009 werden die Prognosen immer wieder angepasst. Ein immer größerer Teil des Jahres ist dann schon bekannt. Der Fehler wird immer kleiner. Ende 2009 konvergieren die Prognosen dann zum tatsächlichen Wert. Und das ist der interessante Punkt. Die Prognosen führen exakt zum Zielwert. Leider erst Ende 2009. Aber vielleicht gibt es schon vorher einen Trend.
Trägt man von Prognosen für 2009 das prognostizierte Wirtschaftswachstum gegen das Prognosedatum auf, ergibt sich ein ziemlich dramatischer Verlauf. Das überrascht nicht. Aber ist das ein Trend? oder hat der Verlauf keine Aussagekraft für die zukünftigen Prognosen und damit auch nicht für den tatsächlichen Wert für 2009?
Ich sehe mindestens 5 Szenarien:
- die aktuellen Prognosen sind zu pessimistisch und werden in den nächsten Monaten wieder korrigiert [1]. Vielleicht sind die Wirtschaftsinstitute in eine kollektive Panik verfallen und alles beruhigt sich wieder. Dann könnten wir glimpflich davonkommen. Dafür müssten die Prognosen aber bald eine scharfe Wende machen. Um zu beurteilen ob das realistisch ist, müsste man untersuchen ob es solche scharfen Tendwenden bei Prognosen schon früher gegeben hat.
- die Prognosen sind jetzt genau richtig. Das bedeutet, dass sie ab jetzt bis Ende des Jahres konstant bleiben [2]. Das ist immer noch ein scharfer Knick. Warum sollte die Prognose vom Dezember noch falsch gewesen sein, aber die vom Januar perfekt im Ziel liegen? Ein ähnliches Szenario wäre ein kurzer Dip der Prognosen unter -3% und dann ein Rebound auf -2% was zum gleichen Ergebnis führt.
- die Prognosen stabilisieren sich bald [3]. Dann könnten wir mit -3,5% davon kommen.
- der Trend setzt sich fort und stablisiert sich nicht mehr in 2009 [4]. Dann drohen -5% oder schlimmer.
- möglich wäre auch, dass die Prognosen eine langsame Wende zum Besseren machen. Sie könnten erst dem Verlauf von [4] folgen und gegen Jahresende doch noch 1% nach oben gewinnen. Dann könnten wir bei -3% ankommen. Genauso gut geht auch [3] mit einer Wende zum Guten und Ergebnis bei -2%. Andererseits war der Absturz ziemlich krass. Mathematisch: der Absolutwert der Krümmung der Kurve ist groß. Erfahrungsgemäß sind Wendungen zum Negativen in der Wirtschaft agiler, als die zum Positiven. Wenn man mal nicht davon ausgeht, dass es noch größere positive Krümmungen gibt, als die negative, die wir gerade erlebt haben, dann braucht die Wende zur positiven Steigung eher ein Jahr und für 2009 sieht es finster aus.
Klar ist, dass man für eine wissenschaftliche Analyse das Verhalten von Prognosen über viele Jahre analysieren müsste. Dann könnte man typische und maximale Krümmungsradien bestimmen und über die Statistik abschätzen wir wahrscheinlich eine Trendumkehr, in diesem Fall sogar die erhoffte zweite Trendumkehr ist.
Ach ja, wenn wir schon in die Kristallkugel schauen: DAX 3.500 :-)
_happy_forecasting()
24. Januar 2009
Computer haben Respekt
Der PC kann manchmal ganz schön nerven. Plötzlich geht was nicht. Er sträubt sich. Man will eine Excel Datei aufmachen. Das hat immer funktioniert, dann eine komische Fehlermeldung. Datei kaputt? Typzuordnung verdreht? Kann man versuchen zu reparieren. Manchmal klappt nichts.
Wenn gar nichts hilft, dann hilft nur noch eins: eine Drohung. Denn Computer haben Respekt.
Aber nur vor wirklich ernst gemeinten Drohungen. Er merkt es wenn man nicht ernst droht. Man könnte z.B. einen Hammer daneben legen. Aber wer würde schon wirklich den Hammer verwenden. Das merkt er. Deshalb klappt das mit dem Hammer nicht. Der Hammertrick klappt nur wenn man wirklich bereit ist zuzuschlagen.
OpenOffice hat funktioniert. Habe OpenOffice installiert und sofort geht Excel wieder. Hat wohl richtig Angst bekommen, das ich jetzt zu OpenOffice wechsle.
Wir wollten mal LAN Party machen. Aber das Netz wollte ums Verrecken nicht. Also haben wir beschlossen neu zu verkabeln. Kabel rausgesucht und quer durch den Raum verlegt. Ein letzter Test und siehe da: das Netz geht doch.
Ein Server hat immer etwas rumgesponnen. Standard Debian Minimalinstallation. Trotzdem komische Hänger, plötzliche unerklärliche Überlast, irgendwas im Kernel. Irgendwann habe ich aufgegeben und einen neuen Server bei Hetzner bestellt, Backups gemacht und den Umzug vorbereitet. Ab da war Ruhe. Geschnurrt wie ein Kätzchen.
Wir hatten mal falsche Daten im Memcache. In einem User-Record war was ganz anderes drin. Kein eigentlich nicht sein, weil unter einem User-Key nichts anderes kommen kann. Kam sehr selten vor. Bei Tausenden pro Sekunde nur alle paar Tage. Eins unter Milliarden bei Volllast. Schwer zu debuggen. Lange geflucht, dann doch ans Debugging gemacht und Code eingebaut, der das überprüft, Code der extra Logs schreibt, damit man nachvollziehen kann was rein und raus geht. Das hat gigantische Logfiles produziert. Mehrere GBs täglich. Schon das Überprüfen war aufwendig. Wir wären ihm auf die Schliche gekommen. Das war aber nicht mehr nötig. Er hatte es einfach nur wissen wollen.
Man muss es ernst meinen, zu allem entschlossen sein und handeln. Dann gibt er auf.
_happy_threatening()
Labels: Fun
18. Januar 2009
Enthält das US Konjunkturpaket Finanzierung für IEC Fusion?
Die US-Demokraten stellen Konjunkturpaket über 825 Milliarden Dollar vor in dem steht:
Department of Energy: $1.9 billion for basic research into the physical sciences including high-energy physics, nuclear physics, and fusion energy sciences, and improvements to DOE laboratories and scientific facilities. $400 million is for the Advanced Research Projects Agency-Energy to support high-risk, high-payoff research into energy sources and energy efficiency.
(Quelle: Research Gets Billions in House Recovery Plan)
Zusätzlich zu 1,9 Milliarden erhält das DOE speziell für die DARPA "$400 million für high-risk, high-payoff research into energy sources". Das könnte natürlich alles sein. Aber man kann ja mal hoffen, dass "high-risk, high-payoff" auch WB-8, die nächste Phase für IEC Fusion bedeutet.
Wir wissen, dass Barack Obamas neuer Energieminister, der Physik Nobelpreisträger Steven Chu IEC Fusion kennt, seit er bei Google auf den Vortrag von Bussard "Should Google Go Nuclear? Clean, cheap, nuclear power (no, really)" darauf angesprochen wurde: Chu: "I was discussing with people at Google for an hour or an hour and a half, and it's continuing. [...] So far there is not enough infomation [...] but I try to get more information. I've talked to them a little bit". Das ist schon ziemlich bemerkenswert. Sicher mehr, als "nur davon gehört". Mehr als eine Stunde darüber gesprochen und versucht mehr Informationen zu bekommen. Chu ist Physiker mit großer Erfahrung in Atomphysik, Spektroskopie und und Elektromagnetismus und damit genau der richtige um die Erfolgsaussichten von Bussards Ansatz selbst beurteilen zu können, statt sich nur auf Experten zu verlassen.
Was würde ein vorsichtiger Politiker tun, um 200 Mio $ für ein hochspekulatives Projekt unauffällig unterzubringen? Er versteckt es in einem 825 Milliarden Dollar Paket, das gerade daher kommt.
Dislcaimer: OK,wahrscheinlich sind die 400 Mio. für etwas anderes und vielleicht ist IEC ein Hoax, aber wer weiss...
_happy_speculating()
9. Januar 2009
Cory Ondrejka talks about weblin... well indirectly :-)
http://ondrejka.blogspot.com/2009/01/predictions-for-2009.html
"Something completely new in the web, social space will successfully launch in 2009", meaning "something that mixes the web, social, media, and fun together in new ways" with solid revenues.
Thanks Cory, the description fits to weblin's SiteFX and Phoenix projects. With 2 Mio users and already 6 digit active users, weblin will launch Phoenix to introduce virtual goods on web pages. Think, that virtual goods can generate solid revenues? I bet.
Labels: MMORPG, Virtual Goods, weblin
Scalability Strategies Primer: Database Sharding
http://blog.maxindelicato.com/2008/12/scalability-strategies-primer-database-sharding.html
Database partitioning is definitely a hot topic for weblin. Weblin does primarily vertical dataset partitioning where each feature gets its own database.
If that does not help anymore then we will probably add horizontal partitioning on top of vertical partitioning.
So, features have their databases with a primary-secondary setup. If a DB is overloaded by a feature then the cluster is split into multiple clusters which serve disjunct sets of item IDs.