18. Januar 2008

Just commented Cory Ondrejkas blog

http://ondrejka.blogspot.com/2008/01/javascriptreplacejava-c.html#c9010177294114126155

I admire the Netscape people for choosing a prototype language. It just took 10 years for the world to learn how to use it correctly. Today I really wonder why we (me included) programmed such a crappy JS style for years, when everything was already there, just because we did not understand it. On the other hand, despite its beauty, it may be a mistake to design a language such that the world needs an eon to grok it. Slow interpreters mean only that no one put a billion $ into it, as they did for Java and C#. JS could be JITed as well.

I am a fan of PHP and I hate it. I am using PHP for large projects an I love its deterministic nature. Even on 100 web servers with memcache and mysql I understand completely what happens. A Java app server of this size produces more surprises.

The funny thing with Smarty templates is that everyone uses them, although they do not need them. Yes, you need a template engine. Separation of code and design, etc., but PHP IS A TEMPLATE ENGINE. Before you start learning Smarty-script, give this a try: http://phpsavant.com/docs/. Savant engine is not another template engine. It is just a wrapper for PHP's native template engine. You can easily build your own engine in a few hours. The Savant site explains it well. Smarty is only useful in the rare case that you do not trust your template writers. If you are the template writer, then you better use PHP as template script rather than learn another, that will be "compiled" into PHP. Speed: Smarty caching ends where PHP starts. That said, my C++ programmer heart cries comparing PHP/Apache/Linux to a C++ server. PHP speed ends where Java/C# start and they both end where C/C++ start.

Algorithms are Fun

Die meiste Zeit beim Programmieren ist eher normal (langweilig?): Datenstrukturen initialisieren, Objekte new-en und verknüpfen, Variablen zuweisen, Sortieren, Einlesen, Ausgeben, Logging, Konfiguration, Fehlerbehandlung, Datenbankzugriff, Userinterface Code und immer wieder Wrapper, einfache Schleifen, Daten umformatieren, Testen, Testcode schreiben, usw.

Aber manchmal, ja manchmal schreibt man einen echten Algorithmus. Ein Stück Code dass eine schwierige, nicht so offensichtliche Sache macht, auf coole Arte, effizient und mit möglichst wenig Code. Das sind dann die Sternstunden im Programmiererinnenleben.

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12. Januar 2008

MMORPG, MOG, MMOG?

Heissen virtuelle Game-Welten eigentlich MMORPG, MMOG, oder MOG? Traditionell sind es MMORPG "Massive(ly) Multiplayer Online Role Playing Game". Aber die 6 Buchstaben sind ziemlich unhandlich. Deshalb geht der Trend zu den beiden kürzeren Bezeichnungen.

Es immer mehr virtuelle Game-Welten in dem der Rollenspiel-Charakter schwach ist. RP im engeren Sinn ist aus dem Mainstream verschwunden. RP heisst heute Leveln, Questen, Raiden. Die Buchstaben RP verschwinden langsam aus dem Sprachgebrauch. Bleibt MMOG. Doppel M: "Massive Multiplayer". Gibt es auch Multiplayer-Games ohne Massive? Antwort: Ja, aber immer weniger. Viele Einzelspieler-Games hatten auch einen Online Modus in dem man mit anderen spielen konnte, meistens kleine Gruppen. Also Online=Multiuser-Online, weil Singleuser-Online wenig sinnvoll ist. Wenn Online schon multiuser impliziert kann man ein M weglassen und das einzige M in "MOG" bezeichnet den Massive-Character.

Ich vermute sogar, dass später sogar das "Online" in Gefahr gerät, weil 1. M immer O impliziert und 2. die meisten Spiele Online sein werden, manche zusätzlich mit einem Offline-Modus.

Es gibt sogar Leute, die behaupten, dass Singleplayer Games ein temporärer Irrweg waren, der nur durch fehlende Onlineverbindung enstanden ist. Im RL sind Games fast immer Multiplayer, von Solitaire mal abgesehen. Aber von Brettspiel bis Sportspiel gibt es im RL immer mehrere Spieler. Vielleicht sind Computerspiele bald wieder Synonyme für MMOG, weil immer online und selbstverständlich mit mehrern Spielern. Dann heisst es einfach nur noch "Spiel" oder "Welt". Spiele im RL sind dann ein bisschen retro und heissen "Brettspiel" so wie es "Pen and Paper" RPGs schon jetzt ergangen ist.

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4. Dezember 2007

Google wird Grün

Google kündigte am 27. November 2007 eine Initiative für erneuerbare Energien an. Wörtlich: Google "creates renewable energy R&D group and supports breakthrough technologies". Da wird viel geredet über Solar- und Windkraftwerke. Aber sind das wirklich "breakthrough technologies"? Mir fällt da eine potentielle "breakthrough technology" ein. Was, wenn Larry Page Dr. Bussard seinen Vortrag bei Google abgenommen hat?

"In 2008, Google expects to spend tens of millions". Was sagte noch Bussard, wieviel der nächste Schritt kostet? wenige Millionen US $ zur Verifikation, dann ca. 200 Mio US $ für den Demoreaktor. Das passt ganz gut zu "the company also anticipates investing hundreds of millions of dollars in breakthrough renewable energy projects". Natürlich kann man für so viel Geld auch viele "breakthrough"-Windräder kaufen. Aber vielleicht ist der Solar/Wind-Teil auch nur ein kleines Ablenkungsmanöver und eine Beruhigungspille für Aktionäre.

18. November 2007

IEC - Hoax oder Rettung der Welt

Am 9. November 2006 präsentierte ein alter Mann im Google-Firmenseminar (Google Tech Talk) eine erstaunliche Theorie. Der Mann war Dr. Bussard. Bussard ist bekannt für den sogenannten Bussard Ramjet, einen hypothetischen Raketenantrieb, der interstellaren Wasserstoff durch Magnetfelder einsammelt, komprimiert und zur Kernfusion bringt. Das war aber nicht die Theorie, über die er bei Google berichtet hat. Der Ramjet stammt schon aus den 60-er Jahren. Bussard befasst sich also schon seit 50 Jahren mit Magnetfeldern und Kernfusion. Er ist ein ernstzunehmender Physiker und Ingenieur. Er war in den 70-er Jahren Assistant Director der Atomic Energy Commission und bis in die 80-er Jahre an einigen Projekten zur Tokamak-Kernfusion auch für das DOE beteiligt. Bussard hat mehrere Unternehmen gegründet, darunter 1984 die EMC Corporation, eine Anspielung auf Einsteins E=mc^2 Formel.

EMC hatte über viele Jahre bis 2006 Forschungsaufträge der US-Regierung. Die Firma beschäftigte sich mit der Herstellung von Prototypen für einen neuen Typ von Kernfusionsreaktor. Und das ist der Punkt an dem die Geschichte erstaunlich und für Laien undurchschaubar wird. Das heißt aber nicht, dass sie nicht wahr sein kann.

Bussard berichtet, dass seine Firma an IEC-Fusion arbeitete. IEC ist die Abkürzung für Inertial Electrostatic Confinement, also elektrostatischer Trägheitseinschluss. Kernfusion ist in der Theorie einfach. in der Praxis aber sehr schwierig. Man bringt leichte Atome (z.B. Wasserstoff, Lithium, Bor) sehr eng zusammen. Sie verschmelzen zu schwereren Atomkernen und setzen dabei Energie frei. Die Energie kann man dann verwenden, um Strom zu erzeugen. Leider stoßen sich Atomkerne ziemlich stark ab, da alle positiv elektrisch geladen sind. Man muss sie deshalb unter hohem Druck einsperren und zusammenhalten. Das nennt man Einschluss (=Confinement).

Es gibt verschiedene Methoden Atome zusammenzupressen. Zum Beispiel so wie es in Sternen (unsere Sonne) geschieht, durch Gravitation. Dafür braucht man sehr viel Masse, ca. 100.000 mal so viel wie das Gewicht der Erde. Das ist also technisch nicht praktikabel. Eine vielversprechende Methode ist der Einschluss durch Magnetfelder. In sich geschlossene (Tokamak) Magnetfelder, die 100.000 mal stärker sind als das Erdmagnetfeld können Atomkerne genügend zusammenpressen. Darüber hinaus kann man auch Wasserstoffkügelchen mit gigantischen Lasern beschießen, so dass sie explodieren wobei für kurze Zeit ein großer Druck entsteht, der die Atome genügend zusammenpresst. Das nennt man Trägheitseinschluss. Sowohl am magnetischen Einschluss, als auch am Trägheitseinschluss wird noch geforscht. Es ist aber jetzt schon klar, dass wenn sie eines Tages wirklich funktionieren dafür ziemlich große und teure Anlagen gebaut werden müssen.

Genauso wie sich die elektrischen Ladungen der Atomkerne abstoßen, ziehen sich gegenseitige Ladungen an. Man könnte deshalb die Abstoßungskräfte überwinden, indem man einen negativ geladenen Pol (Kathode) aufstellt zu dem alle Atomkerne hingezogen werden. Sie werden dort so stark hingezogen, wie sie sich untereinander abstoßen. Die negative Ladung müsste nur etwas größer sein, als die positive, dann kommen sich die Atome ziemlich nahe. Das nennt man elektrostatischer Einschluss (= electrostatic confinement). Das einzige Problem dabei ist, dass mit dem Druck der eingeschlossenen Atomkerne auch die Temperatur steigt. Und zwar auf viele Millionen Grad. Das heißt, dass die Kathode ziemlich schnell schmilzt und kaputt ist. Die einzige Lösung ist eine sog. immaterielle Kathode, die nur aus Elektronen besteht. Man müsste die Elektronen zusammenhalten ohne ein Material, dass schmelzen kann. Man kann tatsächlich Elektronen durch ein Magnetfeld zusammenhalten. Mit der richtigen Magnetfeldstruktur kann man einen Klumpen Elektronen an einer Stelle in der Mitte der Magnetfelder fixieren. Schießt man jetzt leichte Atomkerne darauf, dann kreisen die Kern um den Elektronenklumpen in der Mitte und treffen sich immer wieder. Jedes mal, wenn sie sich treffen, können sie verschmelzen und Energie erzeugen. Die Kunst bei diesem Verfahren besteht in der Anordnung der Magnetfelder. Die müssen so dicht sein, dass die Elektronen nicht entkommen können und zusammenbleiben, um die immaterielle Kathode zu bilden. Das nennt sich dann IEC: inertial electrostatic confinement.

Dr. Bussard behauptet nun, dass seine Firma einen Prototypen diese Maschine für ein paar Millionen Dollar an Forschungsmitteln gebaut hat. Das Gerät, genannt Fusor, sieht etwa so aus wie 3 ineinander geschachtelte Helmholtz-Spulen. Das Prinzip ist nicht neu. Schon vor 80 Jahren gab es Vorschläge für sphärische Kathoden, um Ionen einzuschließen. Auch in Los Alamos in den 50-er Jahren wurde daran geforscht. Bussards Beitrag besteht darin, die Kathode immateriell zu machen. Sie besteht nur aus freien Elektronen, die nicht schmelzen können. So einen Fusor kann man mit relativ wenig Aufwand herstellen. Nur die Hochspannungen und Stromspulen mit hohen Leistungen sind eine Herausforderung. Es gibt sogar Studenten, die das in ihrer Freizeit gemacht haben. Aber ein Fusor, der für kommerzielle Kernfusion eingesetzt werden kann, hat dann doch höhere Anforderungen. Anscheinend ist auch die Größe des Geräts ein wichtiger Faktor. Nach den Berechnungen der EMC Corporation müsste ein 3 m großer Fusor dicht genug sein, um die Elektronenwolke im Inneren festzuhalten. Der Prototyp bei EMC war nur 30 cm groß.

Dieses 3 m große Gerät würde 200 Millionen US Dollar kosten und dauerhaft Strom produzieren. Bussard behauptet in seinem Vortrag, dass ein 3 m großer Fusor 100 Megawatt Leistung erzeugen könnte, genug für einen Stadtteil. Der notwendige Treibstoff ist unendlich verfügbar auf der Erde. Das IEC Verfahren ist sogar geeignet für Proton-Bor Fusion bei der nur geladene Teilchen (Alphateilchen) entstehen, die direkt in Strom umgewandelt werden können ohne den Umweg über Hitze zu gehen, wie bei heutigen Atomkraftwerken und bei den anderen geplanten Fusionskraftwerken. Zu allem Überfluss geht das alles ohne nennenswerte Radioaktivität. Es werden zwar Atomkerne verschmolzen, aber der Proton-Bor Prozess erzeugt nur Alphateilchen, keine Neutronen, wie die Kernspaltung oder die Deuterium-Tritium Fusion der Tokamaks. Da die Kernreaktoren vor allem duch Neutronenbestrahlung radioaktiv werden, entfällt sogar dieser Nachteil. Das ist keine kalte Kernfusion im Wasserglas. Das ist echte Technik mit bekannten physikalischen Effekten. Man könnte innerhalb von 10-20 Jahren von Kohle und Erdöl wegkommen und saubere Energie erzeugen. Fusor-Kraftwerke sind kleiner und billiger, als Kohle- und Kernkraftwerke und würden eine dezentrale Energieversorgung erlauben in der jeder Stadtteil sein eigenes Kraftwerk hat.

Bleibt die Frage: wo ist der Haken? warum gibt es das noch nicht?

Dr. Bussard sagt, dass es keinen Haken gibt. Ich kann nicht beurteilen, ob die Technik funktioniert. Es hört sich physikalisch vernünftig an und es gibt auch viele unabhängige Fusor-Entwicklungen. Es müsste nur jemand ein paar hundert Millionen Dollar investieren, um das erste Kraftwerk zu bauen.

Und da liegt laut Bussard das Problem. Jeder, der hundert Millionen Dollar/Euro investiert fragt erst mal ein paar Experten, ob das Projekt machbar ist. Und alle, die gefragt werden sind irgendwie verbunden mit der klassischen Tokamak Fusionsforschung. Der nächste Tokamak Forschungsreaktor (JET), der in Frankreich gebaut werden soll hat ein so großes Budget, dass eine ganze Generation von Fusionsforschern davon leben, arbeiten, promovieren, habilitieren, profilieren und emeritieren wird. Niemand hat ein Interesse durch ein positives Gutachten die Forschungsgelder der nächsten 20 Jahre zu gefährden. Deshalb sind alle Gutachten zumindest zurückhaltend, aber nie uneingeschränkt positiv. Bussard jedenfalls hat die Finanzierung der nächsten Stufe in den vergangenen Jahren gesucht und nicht gefunden. Er sag, dass er mit 79 Jahren inzwischen zu alt ist, um sich gegen die Widerstände durchzusetzen. Seine Firma hat ein paar Millionen vom DoD bekommen, v.a. von der Navy, weil die Navy immer an kompakten Stromquellen (für Flugzeugträger und U-Boote) interessiert ist. Aber alles was darüber hinausgeht wäre eine politische Entscheidung und da gibt es Widerstände im Establishment, angefangen von den Fusionsexperten, bis zu den Ölfirmen und Energiekonzernen.

Das alles klingt nach Verschwörungstheorie. Vielleicht ist es ja auch wahr. Vielleicht ist der Vorschlag technischer Unsinn. Vielleicht ist es die Lösung der Energie- und Umweltprobleme. Die US Navy hat EMC finanziert. Vielleicht erfahren wir in 20 Jahren, dass US Atom-U-Boote ab 2015 mit IEC-Fusion fuhren, statt mit Kernspaltung.

Der finanzielle Aufwand um Gewissheit zu bekommen ist viel geringer, als das was sonst in Fusionsforschung gesteckt wird, sogar geringer, als die jährliche Förderung alternativer Energiequellen in Deutschland. Ein Technologieland, wie Deutschland könnte zumindest die wenigen Millionen Euro investieren, um einen 1 Meter Prototyp zu bauen. Auch wenn man damit die Arbeit von Bussard noch mal wiederholt. Und Deutschland hat eine Physikerin als Bundeskanzlerin. Da könnte man auf höchster Ebene die Chancen erkennen.

Deshalb meine Bitte von Physiker zu Physikerin: liebe Frau Merkel, sehen Sie sich in einer freien Minute mal IEC-Fusion an. Vielleicht ist es ein Hoax eines alten Mannes, vielleicht aber die Lösung der Energieprobleme und der Weg zur Einhaltung ihrer Klimaziele.

Links:
- "The Advent of Clean Nuclear Fusion: Super-performance Space Power and Propulsion", Robert W. Bussard, Ph.D., 57th International Astronautical Congress, October 2-6, 2006
- "Should Google Go Nuclear?", November 9, 2006, 1.5 MB (revised August 30, 2007)
- askmar.com: IEC Fusion
- Tom Ligon’s Link and Resource List for the Bussard Fusion Reactor

Soweit der Stand der Dinge im Sommer 2007.

Letzten Monat, am 6.10.2007 ist Dr. Bussard an Krebs gestorben.

Zwei Monate zuvor ist der Forschungsvertrag für Dr. Bussards Firma EMC verlängert worden.

Es sieht so aus, also ob die US Regierung da an der falschen Stelle gespart hat. Die US Navy hat über 11 Jahre 20 Mio Dollar spendiert und keine Veröffentlichungen zugelassen. Ende 2005 ist der Forschungsauftrag ausgelaufen. Seit 2006 veröffentlich und spricht Dr. Bussard über die Technologie. Hätten sie ihn weiter finanziert, hätte die amerikanische Industrie vielleicht 10 Jahre Vorsprung gehabt. Aber Vorträge, wie der bei Google haben das Interesse von Physikern in aller Welt auf dieses Thema gelenkt. Innerhalb von wenigen Jahren werden andere Nationen, vielleicht auch die Industrie in diese Technologie investieren. Und vielleicht tritt ja der unerwartete und unwahrschinliche Fall doch ein, dass eine neue Technologie weltweit die Energieprobleme löst. Dann könnte man fossile Rostoffe besser verwenden, als sie zu verbrennen und Kernkaftwerke mit radioaktiver Strahlung blieben eine Randnotiz im Geschichtsbuch.

14. November 2007

Weblin has what IBM needs

IBM searches the path to the 3D Web of the future. The current initiative tries to make the borders between virtual worlds more transparent and allow avatars to move between worlds. But what IBM really searches are the standards, which unify the Web of the future like HTTP and HTML did for the current Web. To let avatars hop between worlds is nice. You can keep users occupied a very long time by selling them clothes and items, with chat and you can earn much money with gimmicks and vitual gadgets. This is great for MTV, for entertainment and game companies, but not the way of IBM.

What IBM really wants is the business foundation of the future. Today IBM earns money with consulting and services based on Open and Web technologies: HTTP, XML, Java, Linux. Wanted is the architecture of the next net. Not at the level of bits, fiberptics and routers, but at the level that users see, where they click and navigate, where they spend their time, how they work, communicate, design, and create value.

What used to be AOL, Compuserve, Minitel, and BTX are todays virtual worlds. They where closed and separated worlds of content. Then came the Internet to end users in the form of the Web. The Web was simpler, distributed, without a central control like a grass roots movement. But more important: you can create and claim private spaces, which you can control entirely for the benefit of your business. There is no need to put services or content on other people's servers. You can set up your own services and they become part of the Web. The base technologies are simple and extensible. It was easy to learn, to accumulate know how, to create services, and sell them to business customers, who in turn produce the products we all consume.

IBM is looking for the base technologies for the next level. A 3D Web in which we can live and work. A 3D Web which is based on simple, extensible technologies. A distributed 3D Web without limits for businesses.

At the risk of repeating myself: this foundation is a combination of
- virtual presence with a
- unique location mapping,
- distributed storage for user identities
- including avatars from different words and
- multiprotokol clients, which
- allow users to move between
- distributed rooms of a 2D/3D Web from
- simple chat rooms on Web pages to
- regions of virtual worlds.

The effort to connect the Linden grid with an IBM grid is mainly driven by the need to protect assets and secure communication. Not a simple process in the Linden-derived technology base and definitely worth a press release when achieved. But the same would be much easier based on a established distributed messaging standard (e.g. XMPP, but not necessarily) combined with location mapping and distributed identity storage. Simple, not as sophisticated 3D-wise. But sophistication will come. Simple, distributed, extensible, partially ownable is the key now.

Links:
IBM Takes Second Life Behind Firewalls
Virtual Presence
Virtual Presence Primer

Virtual Presence Location Mapping
Webmobs Manifesto

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Weblin hat was IBM sucht

IBM sucht einen neuen Weg ins 3D Web der Zukunft. Bei der aktuellen Initiative geht es darum die Grenzen zwischen Virtuellen Welten durchlässiger zu machen und Avatare das Wechseln zu ermöglichen. Aber was IBM wirklich sucht sind die Standards, die das Web der Zukunft so vereinheitlichen, wie HTTP und HTML das Web geeint haben. Avatare zwischen Welten hüpfen lassen ist nett. Damit kann man viele User lange Zeit beschäftigen, Avatare einkleiden, Items verkaufen, Chatten, viel Geld mit Gimmiks verdienen. Das ist toll für MTV, für Entertainment- und Gamecompanies.

Aber was IBM wirklich sucht ist die Businessgrundlage der Zukunft. Gesucht ist die Architektur des nächsten Netzes. Und zwar nicht auf der Ebene von Bits, Fiberoptics und Routern, sondern das was User sehen, worauf sie klicken, womit sie navigieren, wo sie sich aufhalten, wie sie arbeiten, kommunizieren, designen, Werte schaffen.

Was früher AOL, Compuserve, Minitel und BTX waren, das sind jetzt die virtuellen Welten. Geschlossene, voneinander getrennte Welten. Dann kam das Internet zu den Endusern in Form des WWW. WWW war einfach, verteilt, ohne zentrale Steuerung, basisdemokratisch. Aber was noch viel wichtiger ist: man konnte eigene Bereiche abstecken, die man komplett kontrollieren konnte ohne Inhalte und Dienste bei anderen aufzuspielen. Die Basistechnologien des WWW sind einfach und erweiterbar. Man konnte lernen, Wissen aufbauen, später Dienste schaffen und an Firmenkunden verkaufen, die damit die Produkte herstellen, die wir alle konsumieren.

IBM sucht die Basistechnologien für die nächste Stufe. Ein 3D Web in dem man leben und arbeiten kann. Ein 3D Web dass auf einfachen Technologien basiert. Ein verteiltes 3D Web ohne Grenzen.

Auf die Gefahr mich zu wiederholen: diese Grundlage ist
- virtuelle Präsenz mit einem
- einheitlichen Location Mapping,
- verteiltem Storage für User-Identitäten (einschliesslich Avataren) und
- Multiprotokoll-Clients, die sich in einem
- verteilten 2d/3d Web aus unterschiedlichen Räumen von
- einfachen Chaträumen auf Webseiten bis zu
- virtuellen Welten
bewegen können.

Links:
Bewegungsfreiheit zwischen virtuellen Welten.
Webmobs Manifest
Virtuelle Präsenz
Virtual Presence Primer
Virtual Presence Location Mapping

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